Sehr geehrter Herr Landrat Michael Haarig,
nun ist der Fußweg auf der Jesauerstraße, am Altenpflegeheim in Kamenz, ganz
verschwunden. Und als ich die Bauarbeiter fragte, was die Alternative sei,
wurde mir mitgeteilt ich soll den Jesauerfeldweg bzw. die Macherstraße nutzen. Was meinen Arbeitsweg, in das St. Georg am Bernhardweg, von 1,2km
auf 3,4km verlängern würde. Als ich dies den Bauarbeitern mitteilte, erntete
ich nur ein "Dann musst du eben eher aufstehen, müssen wir ja auch.".
Bitte?
Es geht ja nicht nur um Erwachsene, auch Schulkinder standen heute ratlos
vor der Baustelle. Sollen die auch den weiten Umweg nehmen? Und was ist mit
den Bewohner des Betreutenwohnens, Fahrradfahrern oder Muttis mit
Kinderwagen? Was soll das bitte für eine Planung sein? Wo ist da eine
durchdachte Alternative z.B. über das angrenzende Feld oder über das
Gelände des ehemaligen Pflegheimes? Welche schon vor Baubeginn hätte
feststehen müssen. Soll erst ein Kinder auf einem drei mal so langen Weg
verunglücken, bevor man sich bei der Stadt eine Sinnvolle Alternative
überlegt? Und was sagen Herr Danz und Sie Herr Harig dazu? Wer segnet solche
Pläne ab?
ohne freundliche Grüße
Konrad Skatula