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Liebe Leserinnen und Leser!

Ich möchte mit meinen Zeilen an die Varusschlacht  erinnern, die im Jahr 9 unserer Zeitrechnung (9 n.Chr.) stattfand.

In dem betreffenden Jahr befreiten sich urgermanische (indogermanische) Völkerstämme die Hermann (römisch Arminius) der Cheruskerfürst, ein urgermanischer Stammesfürst vom urgermanischen Volksstamm der Cherusker, vereinigte. Sie besiegten die Römer in der Varusschlacht und schufen damit den Grundstein für das Deutsche Volk. 

Durch diesen Sieg über Quintilius Varus, einen Römer, der zuvor Stadthalter (Gebietshalter) in Syrien war, erlangten die Germanen von der Elbe bis zum Rhein ihre Freiheit.

Dieses Ereignis muss mit einem geschichtlichen Abriss untermauert werden, um es entsprechend zu würdigen.

Diese urgermanischen Völkerstämme kannten keine Sklaverei, ebenfalls auch nicht die ostslawischen Völker.

Die Römer nannten die Unterwerfung der Stämme Befriedung, und Tacitus der römische Geschichtsschreiber nannte die Unterworfenen Barbaren (Wilde mit Bärten). Dies hieß für die Römer und ihre Vasallen Nutzung der Fürsten für ihre Interessen. Diese römischen Interessen waren kurzgefasst Versklavung, Indienststellung sowie Ausbildung und Erziehung urgermanischer Fürsten zur Führung von urgermanischen Legionen zur weiteren Eroberung und Aufrechterhaltung dieser Befriedung.

So eine Erziehung erhielt auch Hermann, der den von den Römern Arminius genannt wurde. Er war Feldherr urgermanischer Legionen im Dienste von Rom. Er erkannte die römischen Absichten und sah, wie die indogermanischen Völker ihre Freiheit verloren, durch Versklavung und Tributpflicht, die sich ständig erweiterte und erhöhte sowie durch die Bekämpfung der Urgermanen untereinander. Deshalb vereinigte Hermann  hinter dem Rücken der Römer einige urgermanische Volksstämme, und es  kam zur Varusschlacht vor 2000 Jahren, die eine Befreiungsschlacht war. Ihren Namen erhielt diese durch den besiegten Quintilius Varus.

Adolf Hitler identifizierte sich mit Karl dem Großen, Heinrich dem I., Otto dem Großen und Barbarossa, die in seinen Augen ein blühendes Reich hinterließen. Die Perversion dabei ist, dass Hitler den Hermann (Arminius) mit in dieses geschaffene Bild gerückt hat. Hermann bekämpfte und erkannte jedoch schon zu seiner Zeit das Schändliche einer Politik, die später auch von den genannten angeblichen Vorbildern deutscher Politik durchgeführt wurde:  Eroberung der Welt, die vor der Ausrottung von Völkern und Kulturen nicht Halt machte. Hitler verfolgte das gleich Ziel.

Für Hermann wäre Hitler genau so ein großer Feind gewesen wie Rom. Deshalb ist Hermann der Cheruskerfürst und die mit ihm verbundene Varusschlacht von uns hoch zu ehren.

Und wenn ich das Produkt oder die Summe dieser Zeitspanne betrachte bis zum heutigem Zeitpunkt ( Bankenkrise, Staatskrise, Krise von Staatengemeinschaften), so muss ich sagen,  das heutige Ergebnis ist nicht ein demokratisches Resultat, sondern ein imperialistisches Resultat, begründet in einer gierigen Geldschöpfung und einer gnadenlosen Verschuldung zu Zwecke globaler Herrschaft.  

Lassen Sie sich die urgermanische Geschichte in der Nähe von Detmold im Teutoburger Wald am Hermann-Denkmal im Jahr 2009 nahe kommen.

Mit diesen Zeilen verbleibe ich hochachtungsvoll, liebe Leserinnen und Leser, als

                                                                    

Ihr Arndt Stockmann.